Tagua-Nuss -
pflanzliches Elfenbein das fasziniert

Die Tagua-Nuss ist der Samen einer tropischen Palme, die in den Regenwäldern der Pazifikküste Kolumbiens auf einer Höhe von bis zu 1800m wächst.

Der wissenschaftliche Name der Palme – »Phytelephas macrocarpa« – leitet sich vom griechischen Wort »Phyton« für Pflanze und »Elephas« für Elefant ab und deutet auf die Ähnlichkeit mit Elfenbein hin.

Der cremefarbene Ton, die Härte und das Aussehen der Tagua entsprechen denen des Elfenbeins, und auch die Zellstruktur ist fast identisch. Dies macht die Tagua zu einem tier- und umweltfreundlichen Ersatz für tierisches Elfenbein.

Für die Schmuckherstellung werden die Nüsse zwei Jahre lang getrocknet, dann geschliffen, geschnitten und eingefärbt und poliert. Für die Färbung werden teilweise natürliche Pigmente benutzt. Wenn künstliche Farben zum Einsatz kommen, garantiert Green Age die Einhaltung der Umweltschutzauflagen. Die Produktion findet in einem geschlossenen Wasserkreislauf statt. Farblaugen und -reste werden fachgerecht entsorgt.

Die Verwendung der wild wachsenden Tagua-Nuss ist ein Anlass für die Kolumbianer, ihre natürliche Umgebung, insbesondere den Regenwald, intakt zu halten. Die Tagua-Nuss bildet eine wirtschaftliche Grundlage für viele Familien und der Urwald wird geschützt.

Die Taguafrucht
Die Taguafrucht
Tagua-Nuss
Veredelung der Tagua-Nuss
Tagua - Das pflanzliche Elfenbein
Das pflanzliche Elfenbein